Gleich von Beginn an, sobald die Idee eines Windparks spruchreif ist, sucht die TEVARO das Gespräch vor Ort. Bei jeder neuen Entscheidung prüfen wir, welche Interessen zu berücksichtigen sind und binden alle Interessengruppen ein. Weil wir auf ein langfristiges Engagement vor Ort zielen, bieten wir einen umfassenden Dialogprozess, zu dem jeder herzlich eingeladen ist und der weit über den Schritt der Genehmigung hinausreicht.

Auf dem neuesten Stand

Im gesamten Planungsprozess ergeben sich für viele Flächenbesitzer, die Ihr Grundstück für die Windkraft verpachten möchten, viele unterschiedliche Fragen. Aus diesem Grund hat die TEVARO nachfolgend die meisten und wichtigsten Fragen für sie aufgearbeitet. Gern würden wir uns darüber freuen, mit Ihnen weitere Details persönlich zu besprechen. Kontaktieren Sie hierfür einfach den zuständigen Ansprechpartner Ihrer Region für einen Termin.

Wieviel Fläche wird für die Errichtung einer Windenergieanlage benötigt?

Besonderen Wert legt die TEVARO darauf, den Flächenverbrauch so gering wie möglich zu halten, damit sich der Rest des Grundstücks weiterhin land- oder forstwirtschaftlich nutzen lässt. Der Platzbedarf variiert je nach Anlagentyp und Standort und teilt sich folgendermaßen auf: 400 Quadratmeter wird für die Anlage und das Fundament benötigt. Weitere 2.000 Quadratmeter benötigt der Kranstellplatz. Diese beiden Flächen mit ca. 2.400 Quadratmetern bleiben während der gesamten Betriebsdauer reserviert. Für den Aufbau werden zusätzlich rund 2.600 Quadratmeter, unter anderem für Zuwegung, in Anspruch genommen. Nach Inbetriebnahme der Anlage werden diese Flächen zum größten Teil wieder zurückgebaut und können wieder wie gewohnt genutzt werden.

Entstehen Kosten für den Eigentümer?

- Nein-
Die TEVARO trägt sämtliche Kosten der Projektentwicklung und Umsetzung, einschließlich der Kosten die durch den Nutzungsvertrag zustande kommen, wie zum Beispiel die Grundbucheintragung. Der Eigentümer hat somit keine Finanziellen Lasten zu tragen.

Warum ist es notwendig, den Nutzungsvertrag frühzeitig zu unterzeichnen?

Die Entwicklung eines Projektes ist nicht nur zeitaufwendig sondern auch kostenintensiv. Gerade die Bestellung von Gutachten verursacht enorme Kosten. Um ein Projekt in einen Status anheben zu können, in dem diese Kosten gerechtfertigt sind, muss ein gewisses Maß an Planungssicherheit gegeben sein. Dieses wird nur dann erreicht, wenn die Flächeneigentümer signalisieren, dass sie das Projekt mit der TEVARO umsetzen wollen. Des Weiteren wird mit der schriftlichen Vereinbarung festgehalten, dass die TEVARO als Interessenvertreter der Eigentümer agieren und das Projekt mit den Behörden erörtern kann. Selbstverständlich ist auch die TEVARO an die Inhalte des Nutzungsvertrages gebunden und hat zur Absicherung der Eigentümer ein vertragliches Kündigungsrecht integriert.

Wie lange ist der Nutzungsvertag gültig?

Der Nutzungsvertrag ist zunächst für 5 Jahre befristet. Dies ist der angemessenen Zeitraum den die TEVARO benötigt, um die erforderlichen Gutachten zu erstellen und die Genehmigung einzuholen, um das Projekt erfolgreich zu entwickeln. Mit der Inbetriebnahme der Windenergieanlagen verlängert sich der Vertrag auf eine Laufzeit von 30 Jahren. Nach der Vertragslaufzeit wird dieser automatisch gekündigt und die Windenergieanlage zurückgebaut. Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Betrieb der Anlage zu Verlängern. Hierzu bedarf es der Zustimmung aller Vertragspartner und einer neuen vertraglichen Vereinbarung.

Wer ist für die Rückbaukosten der Windenergieanlage zuständig?

Die TEVARO kümmert sich auch um die Zukunft ihrer Windparks. Ab einer bestimmten Laufzeit und bei technischem Fortschritt stellt sich die Frage, ob der Windpark weiterbetrieben, rückgebaut oder gestärkt werden soll. Aus diesem Grund fordert die zuständige Genehmigungsbehörde vor Baubeginn eine Einlage, die als Bürgschaft dient und der Höhe der voraussichtlichen Rückbaukosten entspricht. Die Höhe der Einlagen ist für jedes Bundesland unterschiedlich. Mit dieser Einlage wird garantiert, dass nach Ablauf der Betriebslaufzeit der Windenergieanlage, diese inklusive Fundament, Kabel und Zuwegung vollständig entfernt wird.


Ursprünglich wurden diese Bürgschaften an die Grundstückseigentümer übergeben. Jedoch hat sich diese Variante in der Praxis, aus Gründen wie dem Auswandern, Ableben oder Erbstreitigkeiten der Eigentümer, als nicht ausreichend zuverlässig bewiesen. Damit sichergestellt ist, dass nach dem Betrieb der Windenergieanlagen keine Industrieruinen in der Landschaft zurück bleiben, verlangen die zuständigen Behörden selbst die Bürgschaft.

Wie viel Zeit nimmt die Projektentwicklung in Anspruch?

Die TEVARO deckt den gesamten vielschichtigen Prozess ab: von der Idee bis zur Einweihung des Windparks und zur Vermarktung seines Stroms. Durchschnittlich vergehen drei Jahre bis es zum Bau der Anlagen kommt. In dieser Zeit wird geprüft, ob der Standort geeignet ist und einer Nutzung keine grundsätzlichen Hindernisse entgegenstehen. Weiter wird ein Nutzungsvertrag geschlossen und notwenige Fachgutachten in Auftrag gegeben, um die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt zu untersuchen. Diese Gutachten müssen unter Umständen über eine komplette Vegetationsperioden eines Jahres durchgeführt werden und sind Voraussetzung für das Genehmigungsverfahren nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Anschluss erfolgt die Auswahl der für den Standort geeigneten Windenergieanlagen. Die eigentliche Bauphase dauert etwa sechs Monate.

Was passiert wenn die Pacht nicht mehr gezahlt wird?

Die Eigentümer sind durch den Nutzungsvertrag gegenüber Zahlungsausfällen gut abgesichert. In diesem Fall könnten Sie den Vertrag kündigen und die Anlage zurückbauen lassen. Jedoch ist dieser Fall sehr unwahrscheinlich. Sollte es dennoch zu einer Zahlungsunfähigkeit des Betreibers kommen, so hat das finanzierende Kreditinstitut, ein berechtigtes Interesse am Fortbestand des Windparks. Somit würde das Kreditinstitut anstelle des Betreibers in den Vertrag eintreten und sicherstellen, dass die Pacht weiterhin gezahlt wird.

Wer ist für die neu angelegten Wege verantwortlich?

Der Betreiber des Windparks ist für die Verkehrssicherungs- und Unterhaltpflicht der neu angelegten Wege und der gesamten Anlagen verantwortlich. Die Wege können vom Eigentümer und deren Pächter uneingeschränkt und kostenfrei genutzt werden.

Inwiefern werden Schall- und Schattenwurfbelastungen in der Planung beachtet?

Die TEVARO sichert Ihnen zu, dass alle in Betrieb genommenen Windenergieanlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) genehmigt sind. Dieses stellt sicher, dass strenge Grenzwerte für Schall- und Schattenwurfbelastung nicht überschritten werden.

Wann steht fest welcher Anlagentyp auf dem Grundstück errichtet wird?

Da die Projektplanung meist über mehrere Jahre erfolgt und der Fortschritt in der Technologie in dieser Zeit weiter voran schreitet, ist es sinnvoll, so lange wie möglich in der Wahl der Windenergieanlage flexibel zu bleiben. Erst kurz vor dem Einreichen des Genehmigungsantrages ist es möglich, Auskunft über den gewählten Anlagentyp zu geben. Die TEVARO arbeitet mit mehreren renommierten Herstellern der Windbranche zusammen. Da jedes Projekt individuell ist, wird auch bei der Wahl der richtigen Anlage individuell entschieden. Die TEVARO sieht es als selbstverständlich, die Flächen optimal zu nutzen und den Ertrag zu optimieren.

Wer sind die Ansprechpartner?

Die TEVARO übernimmt die technische und kaufmännische Betriebsführung und greift hier auf die Erfahrungen der ENGIE zurück. Sie verantwortet auch die Stromvermarktung. Gerade als Energieversorger verfügen ihre drei Gesellschafter über gute Vermarktungskompetenz und jahrelange Erfahrung. So kann TEVARO auf eventuell zukünftige Gesetzgebungen, die zur Direktvermarktung von Windenergie verpflichten, flexibel reagieren. Bei allen Fragen steht TEVARO als Partner, der den Windpark von der Idee bis zum Betrieb kennt, zur Verfügung.