Die technische Lebenszeit einer Windenergieanlage ist begrenzt, da die Bauteile im laufenden Betrieb verschleißen. Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt bei rund 20 Jahren. Eine der größten Sorgen der Flächenbesitzer ist es, dass die Anlage nach Ihrer Betriebszeit als Ruine zurückgelassen wird. Somit stellt sich schnell die Frage, wer für den Rückbau der Anlage nach dessen Betriebszeit verantwortlich ist und was im Falle einer Insolvenz passiert?

Seit 2004 müssen Anlagenbetreiber bzw. Vorhabenträger zur Erlangung der Betriebsgenehmigung, als zusätzliche Zulässigkeitsvoraussetzung, eine Verpflichtungserklärung zum Rückbau der Anlage samt der Beseitigung von Bodenversiegelungen für den Fall der dauerhaften Stilllegung abgeben. Der Gesetzgeber hat diese Maßnahme wie folgt verbindlich geregelt:

Stillgelegte Windenergieanlagen müssen zurückgebaut werden und dürfen nicht als Ruine in der Landschaft bestehen bleiben (§ 35 Abs. 5 Satz 2 BauGB).

langfristige Verpflichtung

Die Umsetzung dieser Verpflichtung erfolgt üblicherweise in Verbindung mit einer Sicherheitsleistung (z.B. Bankbürgschaft), die gewährleisten soll, dass ausreichend finanzielle Mittel zum Zeitpunkt des Rückbaus der Windenergieanlage zur Verfügung stehen.

Die TEVARO verpflichtet sich vertraglich eine Rückbaubürgschaft für die Windenergieanlagen zu hinterlegen. Somit wird gesichert, dass nach dem Ende der Betriebszeit die Anlage abgebaut und der frühere Zustand wieder hergestellt wird.